Fr., 02. 03. 20:00 h
Nachwuchs-DJ-Contest 2012
Heuer veranstaltet das Jugendzentrum Net(t)place gemeinsam mit der
Union Höheren Schulen zum ersten Mal einen Nachwuchs Dj Contest im
KiK. In den letzten Jahren war es immer ein Nachwuchsbandcontest. Heuer
wollten wir auch einmal den Dj´s die Chance geben, ihre Talente
zu zeigen! Es geht darum, wer die besten Beats spielt! Es wird eine
Jury und Publikumsbewertung geben! Teilnehmen dürfen daran, wie
beim Bandcontest, nur Schüler, Lehrlinge und Studenten die im oder
im Umkreis des Innviertels wohnen! Auch in diesem Jahr wird es wieder
einen besonderen Mainact geben! Heuer wird es eine E-Geigerin sein, die
zu House Musik spielt! Also, sei dabei beim ultimativen DJ-Contest
2012! Es werden auch noch immer Talente gesucht! Also wenn du dabei
sein willst, melde dich schnell im Jugenzentrum Net(t)place unter
0676/6271840 an.
Do., 08. 03. 20:00 h
12th Guinness Celtic Spring Caravan 2012 – Niamh Ni Charra Quartett (IRL) & Jackie Oates Band (GB) (Celtic Folk Music)
Nachdem bei dieser Konzertreise in den vergangenen Jahren keltische
Ensembles aus Quebec, der Bretagne, Wales, Irland, England und
Schottland dabei hatten gibt es heuer ein
„Ländermatch” Irland – England. Und, es ist
gelungen die vielleicht momentan gefragtesten „Teams” zu
verpflichten.
Nachdem die englische Tradition viele kostbare Schätze birgt,
wurde mit Jackie Oates eine der momentan bedeutendsten
Künstlerinnen verpflichtet. Sie hat 2009 gleich zwei BBC Folk
Awards gewonnen und zwar in den Kategorien „Best New Comer”
und „Best Traditional Track”. Das wichtige britische
Musikmagazin Mojo führte sie 2008 in den „Top 10-Album of
the Year” Charts, und 2007 wurde sie mit ihrer damaligen Band
„Rachel Unthank & The Winterset” gar für einen
Mercury nominiert. Ihr neues Album „Saturnine” löste
in den letzten Monaten einen wahren Medienhype aus, der ihr weltweit
durch die Bank allerbeste Kritiken und Einladungen zu vielen
großen Festivals einbrachte. Mit ihrem vierten Solo-Album
zementierte Jackie Oates somit aktuell ihren Status als derzeit
wichtigste Stimme des englischen Folk! www.jackieoates.co.uk
„Standing out from English folk’s remarkable new wave,
Oates has the finest voice of them all…” (The Independent)
Line up: Jackie Oates – vocals, violin; Tristan Seume - guitar,
backing vocals; Mike Cosgrave – accordion, backing vocals
Die irische Ausnahmekünstlerin Niamh Ni Charra, eine mit vielen
„All Ireland”-Titeln ausgezeichnete Meisterin an der
Concertina und Fiddle ist ebenfalls eine großartige
Sängerin. Auch sie hat einen enorm dichten Termin-Kalender, sei es
mit ihrer eigenen Band um ihr aktuelles Album „Happy Out”
vorzustellen, als Bandmitglied des spanischen Musikers Carlos Nunez,
mit dem sie riesige Konzerte rund um den Globus spielt, oder mit ihrem
allerneuesten Projekt „The Basque Irish Connection”, mit
dem sie – auch mit aktueller CD – ebenfalls tourt, und das
die Parallelen der Baskischen und Irischen Tradition aufzeigt. Und, zu
guter Letzt auch fallweise wieder als Solo-Geigerin in der
erfolgreichsten Tanzshow der Gegenwart „Riverdance”, mit
der Niamh von 1997 bis 2005 als erste Geigerin den Globus
mehrmals umrundete. www.niamhnicharra.com
Niamh Ní Charra has released a startlingly mature
collection...that further sculpts her musical identity with both grace
and danger...A wonderful, unforced further step into the limelight.
(The Irish Times - 4 Stars)
Happy Out could well be one of the best albums of 2010, so don't miss it. (Irish Music Magazine)
Line up: Niamh Ni Charra - fiddle, concertina, vocals; Matt Griffin
– guitar; Eamonn Galldubh – flute, backing vocals; Dominic
Keogh – bodhrán
Fr., 16. 03. 20:00 h
Alf Poier & die Obersteirische Wolfshilfe – „This isn’t It“
„Michael Jackson hatte seine letzte Show „This is It“
getauft, und dann ist er gestorben. Da ich noch lange leben will,
hab’ ich mich für „This isn’t It“
entschieden.“ Dass Alf Poier als Kabarettist die Hallen von
Berlin bis Südtirol füllt, hat er bereits bewiesen. Doch mit
seinem Jubiläumsprogramm „This isn't it“
schießt er den Vogel ab. Sowohl die Kritiker als auch die
Musikbranche zeigten sich begeistert. Ob beim FM4 Frequencyfestival
oder dem Metalfestival „Rock the Lake“ – Poier
brachte die Massen zum ausflippen. Seine hervorragende Band fährt
ab wie eine Dampflokomotive und seine aberwitzigen Zwischenmoderationen
sorgen für Lachsalven im Publikum.
Wer Alf Poier kennt, und hierzulande tun das ziemlich viele, kennt den
Anarcho-Kabarettisten, den skurrilen Nonsens-Bastler, den zappeligen
Bühnenberserker und den philosophierenden Kasperl. Aber wer kennt
schon seine Anfänge? Anlässlich seines
fünfzehnjährigen Bühnenjubiläums hat er sich nun
einiger, bis dato unterbeschäftigter Musiker und natürlich
auch seiner selbst erbarmt und eine neue Band unter altem Namen
gegründet, um seinem Publikum endlich seine größten
Hits präsentieren zu können. Gemeinsam mit der
Obersteirischen Wolfshilfe legt er ein Programm vor, das, dem Wunsch
des Künstlers entsprechend, „richtig rockt“, eine
Show, in der seine ureigensten Kräfte als singender, tanzender und
hüpfender Extrem-Entertainer zur Entfaltung kommen, eine Show, die
nur ihm und seiner Musik gehört. www.alfpoier.at
Presse: „Irgendwo zwischen Rammstein, Lionel Richie und
Kastelruther Spatzen angesetzt, überzeugte Poier als Zappelphilipp
wie als Gitarrist. Ein Ereignis.“ (Österreich)
Di., 20. 03. 20:00 h
Buchpräsentation – „Hier ist Berlin“ von JM Stim und Tim Mohr (Lesung)
JM Stim aka Klaus Josef Stimeder (geb. 1975 in Schärding) ist ein
Autor und Journalist, der in New York City lebt und arbeitet (u.a. als
Korrespondent für Wiener Zeitung, Kleine
Zeitung, profil, Falter).
In Österreich und Deutschland wurde der ehemalige
Außenpolitikreporter unter anderem als Gründer und
langjähriger Herausgeber des vielfach international
ausgezeichneten Monatsmagazins „DATUM – Seiten der
Zeit“ sowie als Verfasser der Biografie „Trotzdem.
Die Oscar Bronner Story“ (Ueberreuter) bekannt. In Ried
präsentiert er gemeinsam mit seinem amerikanischen Übersetzer
Tim Mohr sein neues, im Verlag „Rokko’s Adventures“
erscheinendes Buch „Hier ist Berlin“, einem Essay über
die deutsche Hauptstadt, dessen engliche Version ab März auch in
den USA erhältlich sein wird.
Tim Mohr lebt und arbeitet als Autor (u.a. „Ancient Gonzo
Wisdom“, gemeinsam mit Hunter S. Thompson, „It’s so
easy (and other lies)“, der Biografie von
Guns’n’Roses-Bassist Duff McKagan sowie der im kommenden
Jahr erscheinenden Biografie von Gil Scott-Heron), Journalist
(u.a. New York Times, Huffington Post, Playboy) und
Übersetzer (u.a. von Charlotte Roche und Alina Bronsky) in
Brooklyn, New York. Nähere Infos zum Buch unter www.hieristberlin.com
Fr., 23. 03. 20:00 h
Andy Winter Group – „Day and Night” (Fusion)
Gegensätze ziehen sich an. Auf der CD „Day and Night“
führt die facetten- und kontrastreiche Auseinandersetzung zwischen
extrem individuellen Künstlern zu unterschiedlichen musikalischen
Facetten von außergewöhnlicher Qualität. Die kreativen
und interessanten Fusion-Kompositionen wurden von Andy Winter, einem
der renommiertesten Drummer Europas geschrieben. Interpretiert werden
sie von einem internationalen 6-köpfigen Line Up u. a. vom
Amerikaner Ron Spielman, der als gefühlvoller Songwriter und
begnadeter Gitarrist in der deutschen Musikszene seit Jahren als Tipp
gehandelt wird. Ron Spielmanns ausdruckstarke Stimme und sein
eigenwilliges Gitarrenspiel fusionieren auf wundersame Weise mit
den stilistisch umfangreichen Kompositionen Andy Winters, die sich
immer wieder von unterschiedlichen Genres wie Blues, Funk, Soul, Rock
und Pop inspirieren lassen, ohne sich darin zu verlieren oder lediglich
zu zitieren. Vielmehr erreichen die einzelnen Stücke eine absolut
eigenständige, eindringliche Ausdrucksform jenseits
bekannter Muster. In Stilistik und Kreativität erinnert die
aktuelle Andy Winter Group oftmals an eine europäische Steely Dan
Version des 21. Jahrhunderts. www.andywinter.com
Andy Winter hat sich in seinem Spiel ein Namen für ein perfektes
Timing gemacht, war als Sideman für viele Produktionen auf Tour
oder im Studio dabei, unter anderem arbeitete er mit Hiram Bullock,
Larry Goldings, Brad Mehldau, Ron Carter, Peter Bernstein, Scott
Colley, Chris Potter, Slide Hampton, Frank Wess, Shabhib Shihab u.v.a.
und ist besonders an seinem Wohnort Berlin einer der gefragtesten
Drummer in Town!
Fr., 30. 03. 20:00 h
Hot Pants Road Club – „Still Burning“ (Funk & Soul Party)
2012 ist ein besonderes Jahr, vor allem für die Musiker des Hot
Pants Road Club. Haben sich doch die acht Musiker bereits vor 20 Jahren
ganz dem Funk und Soul verschrieben. Selbstverständlich darf sich
auch die Fangemeinde auf eine geballte Ladung der heißesten Funk
& Soul-Formation des Landes freuen. Neue CD und Hits sowie
fulminante Live-Shows inklusive. Der HPRC bleibt seiner erfolgreichen
Linie treu und erspielt sich dabei immer weitere Facetten in seinem
Funk & Soul-Kosmos, der – offensichtlich nicht nur der
Legende nach – niemals aufhört. Ein Jubiläum mit vielen
Wiederentdeckungen aus den bisherigen HPRC-Jahren und mit einem
großen Zukunftsversprechen. „Schuld“ am Entstehen des
HPRC sind die Brüder Roitinger aus Weibern sowie Saxofonist Thomas
Wimmer. Die illustre Runde junger Musiker bestaunte im Jahre 1992 einen
James Brown Konzert-Ausschnitt in der Sendung „Ohne
Maulkorb“. Des Meisters Instrumentaltitel „Hot Pants
Road“ löst den Wunsch nach einem Club für Funk &
Soul aus. Da das Musizieren leichter von der Hand ging als das
regelmäßige Veranstalten eines Clubs, fand man also im
Songtitel den passenden Bandnamen. Aus einer umfassenden Funk &
Soul-Begeisterung wuchs rasch Perfektion. Konzerte, weit über die
Landesgrenzen hinweg sowie die Veröffentlichung zahlreicher Alben
und Singles bestätigten die Musiker, ihren Stil gefunden zu haben.
Die außergewöhnlichen Kompositionen und Arrangements reiften
zu einem eigenständigen Stil, der mittlerweile tausende Fans
begeistert. Der HPRC hat eine einzigartige Mischung aus erdiger,
schnörkelloser Rhythmusgruppe, funky Bläsersätzen sowie
seelenvollem Solo- und dreistimmigem Gesang entwickelt und ihr Credo
bei den Konzerten lautet: Have A Funky Good Time! www.hprc.com
Fr., 13. 04. 20:00 h
5/8erl in Ehr’n – „Gut genug für die City“
Diese Band kennt keine lieblos verkaufsverliebten Kompromisse, denn
musikalische Betriebswirte haben hier nichts zu sagen. Am hauseigenen
Label Viennese Soulfood Records (Vertrieb: Hoanzl) veröffentlichen
5/8erl in Ehr'n ihr drittes Album „Gut genug für die
City“, und wer will, kann sich fragen: Wer ist das schon und
durch welche Königspudelei? 5/8erl in Ehr'n spannen ihre
Flügel so weit wie noch nie und surfen in den vielen Schichten
ihrer musikalischen Charaktere. „Gut genug für die
City“ klingt euphorisch tanzfüßelnd, lieblich
utopisch, lasziv einlullend, optimistisch verlogen, sexuell heilend,
süß und südlich wie ein kubanisches Riesenradl.
Kontrabass und Gitarre trägt man um die Lenden geschnallt. Keine
andere Band versteht es solche zum Niederknien schöne Watschen
auszuteilen, denn Leben ist Politik und musikalisch lässt sich das
empören. Die Zyniker dürfen dann auch weinen, im Chor mit
Trompeten, Hörnern und Bassklarinetten. „Gut genug für
die City“ ist keine glatte Platte, sondern ein Statement aus
Wien: Dafür, dass Musik nicht gefällig sein muss, um zu
gefallen, dafür, dass man keine Angst zu haben braucht, aber man
muss sein Herz auspacken, und nicht zuletzt dafür, dass diese Band
österreichische Musik macht und dabei die Welt umarmt.
www.5achterl.at
Line up: Max Gaier – Gesang; Bobby Slivovsky – Gesang; Miki
Liebermann – Gitarre; Clemens Wenger – Akkordeon, Rhodes;
Hanibal Scheutz – Kontrabass
„...Diese Band ist grandios. Hier wird ernst gemacht mit einem
Mundart-Soul, wie ich ihn noch nie gehört hab. Zwingend groovig,
elegant bis scheissheiss, einfach genial. Nicht verpassen!“
(Andreas Bovelino, Kurier)
„...eine der eigenwilligsten, vergnüglichsten und
meistdiskutierten jungen Musik-Combos dieser Stadt. Sie
präsentieren eine Mixtur aus Wienerlied, Soul und Salettl Lounge
Punk...“ (Walter Gröbchen)
Di., 17. 04. 20:00 h
Friedrich Achleitner – „iwahaubbd” & Familie Burgstaller (Lesung & Musik)
Mitte der 1950er Jahre schrieb Gerhard Rühm „wir haben den
dialekt für die moderne dichtung entdeckt“, und meinte damit
außer sich selbst noch H. C. Artmann und Friedrich Achleitner.
Friedrich Achleitners Dialektgedichte unterscheiden sich wesentlich von
denen seiner Freunde. Mitten unter den verschiedenen Wiener
Großstadtdialekten „hörte ich meinen Innviertler
Dialekt mit anderen Ohren“. In den Bauernhöfen an der
bayrischen Grenze gab es so gut wie keinen Wortschatz außerhalb
der Arbeitswelt, schreibt er im Nachwort. Achleitners seit damals
entstandene und hier gesammelte scharfzüngige Gstanzln,
Schnaderhüpfln, Litaneien und Gedichte erscheinen erstmals in
einem Band.
Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich,
Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule
für angewandte Kunst in Wien. Bücher (u.a.):
Österreichische Architektur (1980 ff.) und zuletzt bei Zsolnay
„und oder oder und“ (2006), „quadratroman“
(Neuauflage, 2007), „der springende punkt“ (2009) und
„iwahaubbd“ (2011). Achleitner erhielt für seine
Arbeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
Die beste musikalische Begleitung für Friedrich Achleitner ist mit
Sicherheit die achtköpfige Familienmusik Burgstaller. Sie lebt die
Tradition des Innviertler Landlers mit einer Ausdruckskraft, die
hinreißt. Bläser, Geiger, Gesang, und Almern erklingen in
dem für die Region so typisch „hadscherten“ Rhythmus,
der nicht in Noten zu fassen ist. Sie bestechen durch die
Vielseitigkeit, mit der sie an die ungekünstelte Hausmusik des
Innviertels herangehen; nicht zuletzt ist ihnen die erfolgreiche
Wiederbelebung des Innviertler Landlers zu verdanken.Zahlreiche
Auftritte im In- und Ausland bezeugen ihre Popularität weit
über die Grenzen des Innviertels hinaus.
Fr., 20. 04. 20:00 h
Stefan Dettl & Band – „Summer of Love“
Stefan Dettl, der mit seiner Formation LaBrassBanda derzeit alle
Erfolgsrekorde bricht, wird am 20. April mit seinem zweiten Projekt die
Bühne im KiK rocken. Der Titel der neuen Tour sowie neuen CD wird
„Summer of Love“ heißen. Auf zwei Hochzeiten
tanzen, kann nicht jeder. Für den Multiinstrumentalisten aus
Grassau im Chiemgau ist das allerdings ein Kinderspiel und seine
Solokarriere ohnehin eine Herzensangelegenheit. Seine Wurzeln liegen
seit frühester Jugend in der Rockmusik. Dettl lässt auf
seiner Summer of Love-Tour das pure, unverfälschte
Live-Gefühl hochleben, das sofort auf jeden Besucher
überspringt und jeden bedingungslos mitreißt. Wer ein
Konzert der letzten Tour mit dem Titel „Rockstar“
besucht hat, weiß das bereits und auch die Presse hat davon
längst ein Lied gesungen: „Ein lässiger Typ ohne jede
Starallüren“, titulierte beispielsweise die Augsburger
Allgemeine Zeitung. Die Allgäuer Zeitung schrieb: „Er
scheint die gute Laune mit der Muttermilch aufgesogen zu haben.“,
oder „Dettl kann vor sprühender Kreativität nicht still
stehen – außer, er hält sich an Trompete oder
Akustikgitarre fest“. Kurzum – das, was eigentlich als
Nebenprojekt gedacht war, um neben LaBrassBanda auch einmal wieder eine
Gitarre in der Hand zu halten, ist zu einem Live-Feuerwerk der
Extraklasse gereift. Die erste Single „Rockstar“ bescherte
ihm gleich eine fette Radiopräsenz und eine Tour voller
glücklicher Fans, die innerhalb kürzester Zeit alle Texte
auswendig kannten und lauthals mitsangen. Begleitet wird Dettl von
seiner famosen Band: Bassist Mario Schönhofer, Schlagzeuger Tobi
Weber, Gitarrist Fabian Jungreithmayr, Trompeter Jörg Hartl und
Posaunist Andi Huber. „Quirlig, bayerisch und vogelwild“
beschrieb Der Neue Tag dieses Ensemble und die Passauer Neue
Presse konstatierte nach einer frenetisch gefeierten Show nur noch
eines: „Live zieht’s dir die Schuhe aus“. www.stefan-dettl.de
Di., 24. 04. 20:00 h
Maja Haderlap – „Engel des Vergessens” (Lesung)
Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar
nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte
eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines
Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen.
Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des
Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die
Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt
wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden
Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu
verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der
slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch
allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur
Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln". Es
hieß, sich zu verstecken, zu flüchten, sich den Partisanen
anzuschließen und Widerstand zu leisten. Wem die Flucht nicht
gelang, dem drohten Verhaftung, Tod, Konzentrationslager. Die
Erinnerungen daran gehören für die Menschen so
selbstverständlich zum Leben wie Gott. Erst nach und nach lernt
das Mädchen, die Bruchstücke und Überreste der
Vergangenheit in einen Zusammenhang zu bringen und aus der
Selbstverständlichkeit zu reißen und schließlich als
(kritische) junge Frau eine Sprache dafür zu finden. Eindringlich,
poetisch, mit einer bezaubernden Unmittelbarkeit. Maja Haderlap hat
eine gewaltige Geschichte geschrieben... Die Großmutter wie noch
keine, der arme bittere Vater wie noch keiner, die Toten wie noch nie,
ein Kind wie noch keines.(Peter Handke)
Maja Haderlap, geb. 1961 in Eisenkappel/Zelena Kapla (Österreich),
studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität
Wien. Sie war Redakteurin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift
„Mladje", arbeitete am Institut für vergleichende
Literaturwissenschaft in Klagenfurt sowie als Chefdramaturgin am
dortigen Theater. Sie veröffentlicht auf Slowenisch und Deutsch
Gedichte und Hörspiele sowie Übersetzungen aus dem
Slowenischen. „Engel des Vergessens" ist ihr Romandebüt. Mit
einem Ausschnitt aus diesem Roman gewann Maja Haderlap den
renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis 2011.
Fr., 27. + Sa., 28. 04. 20:00 h
Mike Supancic – „Traumschiff Supancic“ (Kabarett)
Mike Supancic räumt mit dem „Traumschiff Supancic“ auf
den Weltmeeren ab. Hymnische Kritiken, ausverkaufte Häuser
landauf, landab, stadteinwärts und stadtauswärts; Zugriffe
auf youtube jenseits der Millionengrenze und auch ein paar neue Freunde
bei Lagerhaus, ÖBB und dem Grasser-Clan.
Die Story: Mike Supancic ist unter die Reeder geraten, für
Käpt'n Mike ist seine Heimat nicht länger zu Hause und so
sticht er im Auftrag einer Billig-Schifffahrtslinie mit der „MS
Titanitsch“ in See. Mit an Bord sind zahlreiche Stars, die ihre
Gäste betreuen: Die Schisprungzwillinge Ahonen und Bhonen, das
isländische Schlagerduo Einar Eisberg & Zweiar Eisbergen
(„Wo meine Winde wehen“) und das finnische Busenwunder
Titty Melonen. Doch während man am Oberdeck die
Börsenpolonaise tanzt („DAX, das war sein letztes
Wort!“), muss man sich unten mit Zimmer-Küche-Minarett
begnügen.
Zwischen Haifischzahn und Krakenarm steuert Käpt'n Mike zielsicher
immer hart am Wind. Landausflüge sind auf dieser Reise
natürlich inklusive, etwa Weihnachten in der Karibik mit Hansi
Hinterseer, Bergwandern mit Metallica und fröhliches Scheitelknien
mit den Regensburger Domspatzen. Doch was wird auf hoher See geschehen?
Müssen die Gäste der „Titanitsch“ in der Hand von
Piraten die Qualen der Quallen erleiden? Wird Käpt'n Mike die
Meuterei auf dem „Braunen Deck“ niederschlagen können?
Und beginnt mit der „Wasserleich vom Schwarzlteich“ der
Untergang der „Titanitsch“? Eines ist jedoch gewiss:
„Am Ende jeder Reise steht das Ende der Reise.“ (Admiral
Berstenleder von Leddenzepf) www.supancic.at
„Supancic übertrifft alle Erwartungen. Selten hat man ein
Publikum dermaßen enthemmt lachen gehört und gesehen. Dieses
Programm ist der neue Ozeanriese in der heimischen Kleinkunst.
Hinreißend mit Kult-Potenzial: der ÖBB-Song!" (Kurier)
„Sein Publikum liebt ihn! 2 Stunden durchgehend lachen in einem Feuerwerk an Pointen!" (Die Presse)
Mo., 30. 04. 20:00 h
Los Dos Y Companeros
Es ist soweit - die bayerische Kultband Los Dos Y Companeros gehen 2012
wieder in den „Kampf für die Gerechte
Sache!“ um die im Dezember 2011 neu erschienene CD zu
präsentieren!
Los Dos Y Compañeros sind authentisch und originell, das ist
sogar schon bis nach Kuba vorgedrungen. In Havanna selbst belegte Los
Dos mit ihrem Lied „Danzn“ sogar in der dortigen
Radio-Hitparade den vierten Platz. Los Dos Y Companeros touren seit nun
über 15 Jahren in ganz Europa auf großen Festivals sowie in
den angesagten Liveclubs. Die Band schafft den Spagat zwischen
authentisch lateinamerikanischer Musik gepaart mit bayerischen Texten,
Charme, Witz und Humor. Das Ganze wird aufgemischt mit etwas Pop
und Schlager und live performed auf hohem musikalischen Niveau. So
spielen sich Los Dos Y Compañeros in die Herzen ihres Publikums.
„…und wenns des bayrisch net verstehn?“ „Macht
nix, spanisch verstehns ja a net!” www.losdos-online.de