Fr., 02. 03. 20:00 h

Nachwuchs-DJ-Contest 2012
Heuer veranstaltet das Jugendzentrum Net(t)place gemeinsam mit der Union Höheren Schulen zum ersten Mal einen Nachwuchs Dj Contest im KiK. In den letzten Jahren war es immer ein Nachwuchsbandcontest. Heuer wollten wir auch einmal den Dj´s die Chance geben, ihre Talente zu zeigen! Es geht darum, wer die besten Beats spielt! Es wird eine Jury und Publikumsbewertung geben! Teilnehmen dürfen daran, wie beim Bandcontest, nur Schüler, Lehrlinge und Studenten die im oder im Umkreis des Innviertels wohnen! Auch in diesem Jahr wird es wieder einen besonderen Mainact geben! Heuer wird es eine E-Geigerin sein, die zu House Musik spielt! Also, sei dabei beim ultimativen DJ-Contest 2012! Es werden auch noch immer Talente gesucht! Also wenn du dabei sein willst, melde dich schnell im Jugenzentrum Net(t)place unter 0676/6271840 an.

Do., 08. 03. 20:00 h

12th Guinness Celtic Spring Caravan 2012 – Niamh Ni Charra Quartett (IRL) & Jackie Oates Band (GB) (Celtic Folk Music)
Nachdem bei dieser Konzertreise in den vergangenen Jahren keltische Ensembles aus Quebec, der Bretagne, Wales, Irland, England und Schottland dabei hatten gibt es heuer ein „Ländermatch” Irland – England. Und, es ist gelungen die vielleicht momentan gefragtesten „Teams” zu verpflichten.
Nachdem die englische Tradition viele kostbare Schätze birgt, wurde mit Jackie Oates eine der momentan bedeutendsten Künstlerinnen verpflichtet. Sie hat 2009 gleich zwei BBC Folk Awards gewonnen und zwar in den Kategorien „Best New Comer” und „Best Traditional Track”. Das wichtige britische Musikmagazin Mojo führte sie 2008 in den „Top 10-Album of the Year” Charts, und 2007 wurde sie mit ihrer damaligen Band „Rachel Unthank & The Winterset” gar für einen Mercury nominiert. Ihr neues Album „Saturnine” löste in den letzten Monaten einen wahren Medienhype aus, der ihr weltweit durch die Bank allerbeste Kritiken und Einladungen zu vielen großen Festivals einbrachte. Mit ihrem vierten Solo-Album zementierte Jackie Oates somit aktuell ihren Status als derzeit wichtigste Stimme des englischen Folk! www.jackieoates.co.uk
„Standing out from English folk’s remarkable new wave, Oates has the finest voice of them all…” (The Independent)
Line up: Jackie Oates – vocals, violin; Tristan Seume - guitar, backing vocals; Mike Cosgrave – accordion, backing vocals

Die irische Ausnahmekünstlerin Niamh Ni Charra, eine mit vielen „All Ireland”-Titeln ausgezeichnete Meisterin an der Concertina und Fiddle ist ebenfalls eine großartige Sängerin. Auch sie hat einen enorm dichten Termin-Kalender, sei es mit ihrer eigenen Band um ihr aktuelles Album „Happy Out” vorzustellen, als Bandmitglied des spanischen Musikers Carlos Nunez, mit dem sie riesige Konzerte rund um den Globus spielt, oder mit ihrem allerneuesten Projekt „The Basque Irish Connection”, mit dem sie – auch mit aktueller CD – ebenfalls tourt, und das die Parallelen der Baskischen und Irischen Tradition aufzeigt. Und, zu guter Letzt auch fallweise wieder als Solo-Geigerin in der erfolgreichsten Tanzshow der Gegenwart „Riverdance”, mit der Niamh von 1997 bis 2005 als erste Geigerin  den Globus mehrmals umrundete. www.niamhnicharra.com
Niamh Ní Charra has released a startlingly mature collection...that further sculpts her musical identity with both grace and danger...A wonderful, unforced further step into the limelight. (The Irish Times - 4 Stars)
Happy Out could well be one of the best albums of 2010, so don't miss it. (Irish Music Magazine)
Line up: Niamh Ni Charra - fiddle, concertina, vocals; Matt Griffin – guitar; Eamonn Galldubh – flute, backing vocals; Dominic Keogh – bodhrán

Fr., 16. 03. 20:00 h

Alf Poier & die Obersteirische Wolfshilfe – „This isn’t It“
„Michael Jackson hatte seine letzte Show „This is It“ getauft, und dann ist er gestorben. Da ich noch lange leben will, hab’ ich mich für „This isn’t It“ entschieden.“ Dass Alf Poier als Kabarettist die Hallen von Berlin bis Südtirol füllt, hat er bereits bewiesen. Doch mit seinem  Jubiläumsprogramm „This isn't it“ schießt er den Vogel ab. Sowohl die Kritiker als auch die Musikbranche zeigten sich begeistert. Ob beim FM4 Frequencyfestival oder dem Metalfestival „Rock the Lake“ – Poier brachte die Massen zum ausflippen. Seine hervorragende Band fährt ab wie eine Dampflokomotive und seine aberwitzigen Zwischenmoderationen sorgen für Lachsalven im Publikum.
Wer Alf Poier kennt, und hierzulande tun das ziemlich viele, kennt den Anarcho-Kabarettisten, den skurrilen Nonsens-Bastler, den zappeligen Bühnenberserker und den philosophierenden Kasperl. Aber wer kennt schon seine Anfänge? Anlässlich seines fünfzehnjährigen Bühnenjubiläums hat er sich nun einiger, bis dato unterbeschäftigter Musiker und natürlich auch seiner selbst erbarmt und eine neue Band unter altem Namen gegründet, um seinem Publikum endlich seine größten Hits präsentieren zu können. Gemeinsam mit der Obersteirischen Wolfshilfe legt er ein Programm vor, das, dem Wunsch des Künstlers entsprechend, „richtig rockt“, eine Show, in der seine ureigensten Kräfte als singender, tanzender und hüpfender Extrem-Entertainer zur Entfaltung kommen, eine Show, die nur ihm und seiner Musik gehört. www.alfpoier.at
Presse: „Irgendwo zwischen Rammstein, Lionel Richie und Kastelruther Spatzen angesetzt, überzeugte Poier als Zappelphilipp wie als Gitarrist. Ein Ereignis.“ (Österreich)

Di., 20. 03. 20:00 h

Buchpräsentation – „Hier ist Berlin“ von JM Stim und Tim Mohr (Lesung)
JM Stim aka Klaus Josef Stimeder (geb. 1975 in Schärding) ist ein Autor und Journalist, der in New York City lebt und arbeitet (u.a. als Korrespondent für Wiener Zeitung, Kleine Zeitung, profil, Falter). In Österreich und Deutschland wurde der ehemalige Außenpolitikreporter unter anderem als Gründer und langjähriger Herausgeber des vielfach international ausgezeichneten Monatsmagazins „DATUM – Seiten der Zeit“ sowie als Verfasser der Biografie „Trotzdem. Die Oscar Bronner Story“ (Ueberreuter) bekannt. In Ried präsentiert er gemeinsam mit seinem amerikanischen Übersetzer Tim Mohr sein neues, im Verlag „Rokko’s Adventures“ erscheinendes Buch „Hier ist Berlin“, einem Essay über die deutsche Hauptstadt, dessen engliche Version ab März auch in den USA erhältlich sein wird.
Tim Mohr lebt und arbeitet als Autor (u.a. „Ancient Gonzo Wisdom“, gemeinsam mit Hunter S. Thompson, „It’s so easy (and other lies)“, der Biografie von Guns’n’Roses-Bassist Duff McKagan sowie der im kommenden Jahr erscheinenden Biografie von Gil Scott-Heron), Journalist (u.a. New York Times, Huffington Post, Playboy) und Übersetzer (u.a. von Charlotte Roche und Alina Bronsky) in Brooklyn, New York. Nähere Infos zum Buch unter www.hieristberlin.com 

Fr., 23.  03. 20:00 h

Andy Winter Group – „Day and Night” (Fusion)
Gegensätze ziehen sich an. Auf der CD „Day and Night“ führt die facetten- und kontrastreiche Auseinandersetzung zwischen extrem individuellen Künstlern zu unterschiedlichen musikalischen Facetten von außergewöhnlicher Qualität. Die kreativen und interessanten Fusion-Kompositionen wurden von Andy Winter, einem der renommiertesten Drummer Europas geschrieben. Interpretiert werden sie von einem internationalen 6-köpfigen Line Up u. a. vom Amerikaner Ron Spielman, der als gefühlvoller Songwriter und begnadeter Gitarrist in der deutschen Musikszene seit Jahren als Tipp gehandelt wird.  Ron Spielmanns ausdruckstarke Stimme und sein eigenwilliges  Gitarrenspiel fusionieren auf wundersame Weise mit den stilistisch umfangreichen Kompositionen Andy Winters, die sich immer wieder von unterschiedlichen Genres wie Blues, Funk, Soul, Rock und Pop inspirieren lassen, ohne sich darin zu verlieren oder lediglich zu zitieren. Vielmehr erreichen die einzelnen Stücke eine absolut eigenständige, eindringliche  Ausdrucksform jenseits bekannter Muster. In Stilistik und Kreativität erinnert die aktuelle Andy Winter Group oftmals an eine europäische Steely Dan Version des 21. Jahrhunderts. www.andywinter.com
Andy Winter hat sich in seinem Spiel ein Namen für ein perfektes Timing gemacht, war als Sideman für viele Produktionen auf Tour oder im Studio dabei, unter anderem arbeitete er mit Hiram Bullock, Larry Goldings, Brad Mehldau, Ron Carter, Peter Bernstein, Scott Colley, Chris Potter, Slide Hampton, Frank Wess, Shabhib Shihab u.v.a. und ist besonders an seinem Wohnort Berlin einer der gefragtesten Drummer in Town!

Fr., 30. 03. 20:00 h

Hot Pants Road Club – „Still Burning“ (Funk & Soul Party)
2012 ist ein besonderes Jahr, vor allem für die Musiker des Hot Pants Road Club. Haben sich doch die acht Musiker bereits vor 20 Jahren ganz dem Funk und Soul verschrieben. Selbstverständlich darf sich auch die Fangemeinde auf eine geballte Ladung der heißesten Funk & Soul-Formation des Landes freuen. Neue CD und Hits sowie fulminante Live-Shows inklusive. Der HPRC bleibt seiner erfolgreichen Linie treu und erspielt sich dabei immer weitere Facetten in seinem Funk & Soul-Kosmos, der – offensichtlich nicht nur der Legende nach – niemals aufhört. Ein Jubiläum mit vielen Wiederentdeckungen aus den bisherigen HPRC-Jahren und mit einem großen Zukunftsversprechen. „Schuld“ am Entstehen des HPRC sind die Brüder Roitinger aus Weibern sowie Saxofonist Thomas Wimmer. Die illustre Runde junger Musiker bestaunte im Jahre 1992 einen James Brown Konzert-Ausschnitt in der Sendung „Ohne Maulkorb“. Des Meisters Instrumentaltitel „Hot Pants Road“ löst den Wunsch nach einem Club für Funk & Soul aus. Da das Musizieren leichter von der Hand ging als das regelmäßige Veranstalten eines Clubs, fand man also im Songtitel den passenden Bandnamen. Aus einer umfassenden Funk & Soul-Begeisterung wuchs rasch Perfektion. Konzerte, weit über die Landesgrenzen hinweg sowie die Veröffentlichung zahlreicher Alben und Singles bestätigten die Musiker, ihren Stil gefunden zu haben. Die außergewöhnlichen Kompositionen und Arrangements reiften zu einem eigenständigen Stil, der mittlerweile tausende Fans begeistert. Der HPRC hat eine einzigartige Mischung aus erdiger, schnörkelloser Rhythmusgruppe, funky Bläsersätzen sowie seelenvollem Solo- und dreistimmigem Gesang entwickelt und ihr Credo bei den Konzerten lautet: Have A Funky Good Time! www.hprc.com

Fr., 13. 04. 20:00 h

5/8erl in Ehr’n – „Gut genug für die City“
Diese Band kennt keine lieblos verkaufsverliebten Kompromisse, denn musikalische Betriebswirte haben hier nichts zu sagen. Am hauseigenen Label Viennese Soulfood Records (Vertrieb: Hoanzl) veröffentlichen 5/8erl in Ehr'n ihr drittes Album „Gut genug für die City“, und wer will, kann sich fragen: Wer ist das schon und durch welche Königspudelei? 5/8erl in Ehr'n spannen ihre Flügel so weit wie noch nie und surfen in den vielen Schichten ihrer musikalischen Charaktere. „Gut genug für die City“ klingt euphorisch tanzfüßelnd, lieblich utopisch, lasziv einlullend, optimistisch verlogen, sexuell heilend, süß und südlich wie ein kubanisches Riesenradl. Kontrabass und Gitarre trägt man um die Lenden geschnallt. Keine andere Band versteht es solche zum Niederknien schöne Watschen auszuteilen, denn Leben ist Politik und musikalisch lässt sich das empören. Die Zyniker dürfen dann auch weinen, im Chor mit Trompeten, Hörnern und Bassklarinetten. „Gut genug für die City“ ist keine glatte Platte, sondern ein Statement aus Wien: Dafür, dass Musik nicht gefällig sein muss, um zu gefallen, dafür, dass man keine Angst zu haben braucht, aber man muss sein Herz auspacken, und nicht zuletzt dafür, dass diese Band österreichische Musik macht und dabei die Welt umarmt.
www.5achterl.at
Line up: Max Gaier – Gesang; Bobby Slivovsky – Gesang; Miki Liebermann – Gitarre; Clemens Wenger – Akkordeon, Rhodes; Hanibal Scheutz – Kontrabass
„...Diese Band ist grandios. Hier wird ernst gemacht mit einem Mundart-Soul, wie ich ihn noch nie gehört hab. Zwingend groovig, elegant bis scheissheiss, einfach genial. Nicht verpassen!“ (Andreas Bovelino, Kurier)
„...eine der eigenwilligsten, vergnüglichsten und meistdiskutierten jungen Musik-Combos dieser Stadt. Sie präsentieren eine Mixtur aus Wienerlied, Soul und Salettl Lounge Punk...“ (Walter Gröbchen)

Di., 17. 04. 20:00 h

Friedrich Achleitner – „iwahaubbd” & Familie Burgstaller (Lesung & Musik)
Mitte der 1950er Jahre schrieb Gerhard Rühm „wir haben den dialekt für die moderne dichtung entdeckt“, und meinte damit außer sich selbst noch H. C. Artmann und Friedrich Achleitner. Friedrich Achleitners Dialektgedichte unterscheiden sich wesentlich von denen seiner Freunde. Mitten unter den verschiedenen Wiener Großstadtdialekten „hörte ich meinen Innviertler Dialekt mit anderen Ohren“. In den Bauernhöfen an der bayrischen Grenze gab es so gut wie keinen Wortschatz außerhalb der Arbeitswelt, schreibt er im Nachwort. Achleitners seit damals entstandene und hier gesammelte scharfzüngige Gstanzln, Schnaderhüpfln, Litaneien und Gedichte erscheinen erstmals in einem Band.

Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich, Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Bücher (u.a.): Österreichische Architektur (1980 ff.) und zuletzt bei Zsolnay „und oder oder und“ (2006), „quadratroman“ (Neuauflage, 2007), „der springende punkt“ (2009) und „iwahaubbd“ (2011). Achleitner erhielt für seine Arbeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Die beste musikalische Begleitung für Friedrich Achleitner ist mit Sicherheit die achtköpfige Familienmusik Burgstaller. Sie lebt die Tradition des Innviertler Landlers mit einer Ausdruckskraft, die hinreißt. Bläser, Geiger, Gesang, und Almern erklingen in dem für die Region so typisch „hadscherten“ Rhythmus, der nicht in Noten zu fassen ist. Sie bestechen durch die Vielseitigkeit, mit der sie an die ungekünstelte Hausmusik des Innviertels herangehen; nicht zuletzt ist ihnen die erfolgreiche Wiederbelebung des Innviertler Landlers zu verdanken.Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland bezeugen ihre Popularität weit über die Grenzen des Innviertels hinaus.

Fr., 20. 04. 20:00 h

Stefan Dettl & Band – „Summer of Love“
Stefan Dettl, der mit seiner Formation LaBrassBanda derzeit alle Erfolgsrekorde bricht, wird am 20. April mit seinem zweiten Projekt die Bühne im KiK rocken. Der Titel der neuen Tour sowie neuen CD wird „Summer  of Love“ heißen. Auf zwei Hochzeiten tanzen, kann nicht jeder. Für den Multiinstrumentalisten aus Grassau im Chiemgau ist das allerdings ein Kinderspiel und seine Solokarriere ohnehin eine Herzensangelegenheit. Seine Wurzeln liegen seit frühester Jugend in der Rockmusik. Dettl lässt auf seiner Summer of Love-Tour das pure, unverfälschte Live-Gefühl hochleben, das sofort auf jeden Besucher überspringt und jeden bedingungslos mitreißt. Wer ein Konzert  der letzten Tour mit dem Titel „Rockstar“ besucht hat, weiß das bereits und auch die Presse hat davon längst ein Lied gesungen: „Ein lässiger Typ ohne jede Starallüren“, titulierte beispielsweise die Augsburger Allgemeine Zeitung. Die Allgäuer Zeitung schrieb: „Er scheint die gute Laune mit der Muttermilch aufgesogen zu haben.“, oder „Dettl kann vor sprühender Kreativität nicht still stehen – außer, er hält sich an Trompete oder Akustikgitarre fest“. Kurzum – das, was eigentlich als Nebenprojekt gedacht war, um neben LaBrassBanda auch einmal wieder eine Gitarre in der Hand zu halten, ist zu einem Live-Feuerwerk der Extraklasse gereift. Die erste Single „Rockstar“ bescherte ihm gleich eine fette Radiopräsenz und eine Tour voller glücklicher Fans, die innerhalb kürzester Zeit alle Texte auswendig kannten und lauthals mitsangen. Begleitet wird Dettl von seiner famosen Band: Bassist Mario Schönhofer, Schlagzeuger Tobi Weber, Gitarrist Fabian Jungreithmayr, Trompeter Jörg Hartl und Posaunist Andi Huber. „Quirlig, bayerisch und vogelwild“ beschrieb Der Neue Tag  dieses Ensemble und die Passauer Neue Presse konstatierte nach einer frenetisch gefeierten Show nur noch eines: „Live zieht’s dir die Schuhe aus“. www.stefan-dettl.de

Di., 24. 04. 20:00 h

Maja Haderlap – „Engel des Vergessens” (Lesung)
Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln". Es hieß, sich zu verstecken, zu flüchten, sich den Partisanen anzuschließen und Widerstand zu leisten. Wem die Flucht nicht gelang, dem drohten Verhaftung, Tod, Konzentrationslager. Die Erinnerungen daran gehören für die Menschen so selbstverständlich zum Leben wie Gott. Erst nach und nach lernt das Mädchen, die Bruchstücke und Überreste der Vergangenheit in einen Zusammenhang zu bringen und aus der Selbstverständlichkeit zu reißen und schließlich als (kritische) junge Frau eine Sprache dafür zu finden. Eindringlich, poetisch, mit einer bezaubernden Unmittelbarkeit. Maja Haderlap hat eine gewaltige Geschichte geschrieben... Die Großmutter wie noch keine, der arme bittere Vater wie noch keiner, die Toten wie noch nie, ein Kind wie noch keines.(Peter Handke)
Maja Haderlap, geb. 1961 in Eisenkappel/Zelena Kapla (Österreich), studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. Sie war Redakteurin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Mladje", arbeitete am Institut für vergleichende Literaturwissenschaft in Klagenfurt sowie als Chefdramaturgin am dortigen Theater. Sie veröffentlicht auf Slowenisch und Deutsch Gedichte und Hörspiele sowie Übersetzungen aus dem Slowenischen. „Engel des Vergessens" ist ihr Romandebüt. Mit einem Ausschnitt aus diesem Roman gewann Maja Haderlap  den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis 2011.

Fr., 27. + Sa., 28. 04. 20:00 h

Mike Supancic – „Traumschiff Supancic“ (Kabarett)
Mike Supancic räumt mit dem „Traumschiff Supancic“ auf den Weltmeeren ab. Hymnische Kritiken, ausverkaufte Häuser landauf, landab, stadteinwärts und stadtauswärts; Zugriffe auf youtube jenseits der Millionengrenze und auch ein paar neue Freunde bei Lagerhaus, ÖBB  und dem Grasser-Clan.
Die Story: Mike Supancic ist unter die Reeder geraten, für Käpt'n Mike ist seine Heimat nicht länger zu Hause und so sticht er im Auftrag einer Billig-Schifffahrtslinie mit der „MS Titanitsch“ in See. Mit an Bord sind zahlreiche Stars, die ihre Gäste betreuen: Die Schisprungzwillinge Ahonen und Bhonen, das isländische Schlagerduo Einar Eisberg & Zweiar Eisbergen („Wo meine Winde wehen“) und das finnische Busenwunder Titty Melonen. Doch während man am Oberdeck die Börsenpolonaise tanzt („DAX, das war sein letztes Wort!“), muss man sich unten mit Zimmer-Küche-Minarett begnügen.
Zwischen Haifischzahn und Krakenarm steuert Käpt'n Mike zielsicher immer hart am Wind. Landausflüge sind auf dieser Reise natürlich inklusive, etwa Weihnachten in der Karibik mit Hansi Hinterseer, Bergwandern mit Metallica und fröhliches Scheitelknien mit den Regensburger Domspatzen. Doch was wird auf hoher See geschehen? Müssen die Gäste der „Titanitsch“ in der Hand von Piraten die Qualen der Quallen erleiden? Wird Käpt'n Mike die Meuterei auf dem „Braunen Deck“ niederschlagen können? Und beginnt mit der „Wasserleich vom Schwarzlteich“ der Untergang der „Titanitsch“? Eines ist jedoch gewiss: „Am Ende jeder Reise steht das Ende der Reise.“ (Admiral Berstenleder von Leddenzepf) www.supancic.at

„Supancic übertrifft alle Erwartungen. Selten hat man ein Publikum dermaßen enthemmt lachen gehört und gesehen. Dieses Programm ist der neue Ozeanriese in der heimischen Kleinkunst.  Hinreißend mit Kult-Potenzial: der ÖBB-Song!" (Kurier)
„Sein Publikum liebt ihn! 2 Stunden durchgehend lachen in einem Feuerwerk an Pointen!"   (Die Presse)

Mo., 30. 04. 20:00 h

Los Dos Y Companeros
Es ist soweit - die bayerische Kultband Los Dos Y Companeros gehen 2012 wieder in den „Kampf für die Gerechte Sache!“ um die im Dezember 2011 neu erschienene CD zu präsentieren!
Los Dos Y Compañeros sind authentisch und originell, das ist sogar schon bis nach Kuba vorgedrungen. In Havanna selbst belegte Los Dos mit ihrem Lied „Danzn“ sogar in der dortigen Radio-Hitparade den vierten Platz. Los Dos Y Companeros touren seit nun über 15 Jahren in ganz Europa auf großen Festivals sowie in den angesagten Liveclubs. Die Band schafft den Spagat zwischen authentisch lateinamerikanischer Musik gepaart mit bayerischen Texten, Charme, Witz und Humor. Das Ganze wird aufgemischt mit etwas Pop und Schlager und live performed auf hohem musikalischen Niveau. So spielen sich Los Dos Y Compañeros in die Herzen ihres Publikums. „…und wenns des bayrisch net verstehn?“ „Macht nix, spanisch verstehns ja a net!” www.losdos-online.de